Corona-News

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Foto: Pixabay

Aufgrund der Gefährdungslage zum Coronavirus SARS-CoV-2/Covid-19 ist folgendes zu beachten:

Deutschland befindet sich seit dem 16.12.2020 in einem erneuten harten Lockdown. Dieser wurde mit Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz am 19.01.2021 bis mindestens 14. Februar 2021 verlängert.

Es gelten u. a. folgende Maßnahmen: 

1. Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte sind nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

2. Weiterhin gelten auch Ausgangsbeschränkungen:
Das Verlassen der eigenen Wohnung ist daher nur noch mit triftigen Gründen möglich. Zu den triftigen Gründen gehören insbesonder

  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten,
  • die Inanspruchnahme medizinischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen, der Besuch bei Angehörigen therapeutischer Berufe sowie Blutspenden,
  • Versorgungsgänge, der Einkauf in den nach der 9. BayIfSMV geöffneten Geschäften und der Besuch der nach der 9. BayIfSMV geöffneten Dienstleistungsbetriebe (inkl. Weihnachtsbesorgungen),
  • der Besuch eines anderen Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird (die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht),
  • der Besuch bei Lebenspartnern, Alten, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen,
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts im jeweiligen privaten Bereich,
  • die Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen,
  • die Begleitung Sterbender sowie Beerdigungen in engem Kreis,
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft unter Beachtung der Kontaktbeschränkungen,
  • der Besuch von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schule und sonstiger Ausbildungsstätte,
  • Ämtergänge,
  • die Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften und
  • die Teilnahme an zulässigen Versammlungen nach dem BayVersG.

3. Es gilt folgende nächtliche Ausgangssperre:
Landesweit ist von 21 Uhr bis 5 Uhr der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt, es sei denn dies ist begründet aufgrund

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  • der Begleitung Sterbender,
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
    Das Antreten des Heimwegs von einem fremden Haushalt zählt nicht zu den ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

4. Einschränkung der Bewegungsfreiheit: Bewohner*innen aus Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner über der Marke von 200 liegt, dürfen sich aus privaten Gründen nur noch in einem Radius von 15 Kilometern um ihren Wohnort aufhalten - Einkäufe, Arbeit und Familienbesuche sind davon ausgenommen.

5. Alkoholverbot: Es gilt möglichst auf allen öffentlichen Plätzen, insbesondere den öffentlichen Verkehrsflächen der Innenstädte und an allen sonstigen öffentlichen Plätzen, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten ein Alkoholkonsumverbot. Die konkreten Örtlichkeiten werden von den Kommunen festgelegt.

6. Der Einzelhandel wird auf ein Minimum heruntergefahren, bis auf Geschäfte des täglichen Bedarfs machen alle Läden zu. Ausgenommen sind Lebensmittel- und Getränkemärkte, Drogerien, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und der Großhandel. 
Ab Montag, 11.01.2021 soll es jedoch dem gesamten Einzelhandel unter strikter Wahrung von Schutz- und Hygienekonzepten (insbesondere gestaffelte Zeitfenster zur Abholung) sowie umfassender Verwendung von FFP2-Masken möglich sein, sogenannte click-and-collect oder call-and-collect Leistungen, das heißt die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware, anzubieten.

7. Dienstleistungsbetriebe wie zum Beispiel Friseursalons bleiben geschlossen, weil hier körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapie und medizinische Fußpflege bleiben möglich.

8. Schulen und Kitas: Schulen und Kitas in Bayern bleiben bis 14.02.2021 geschlossen bzw. es findet kein Regelunterricht statt. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schülerinnen und Schüler der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Wenn es das Infektionsgeschehen ab Februar zulässt, wird eine Rückkehr zum Präsenzunterricht – nach Jahrgangsstufen gestaffelt – angestrebt. Um Unterricht nachzuholen, entfallen die Faschingsferien vom 15. bis 19. Februar 2021.
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und organisierte Spielgruppen für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung für Eltern, die ihre Kinder nicht selbst betreuen können, wird eingerichtet.

9.Home-Office-Pflicht und Arbeitsschutz: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales wird eine Verordnung befristet bis zum 15. März 2021 erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Home-Office ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es zulassen. Dort wo Präsenz am Arbeitsplatz weiter erforderlich ist, muss für Arbeitsbereiche auf engem Raum im Rahmen der Umsetzung der Covid-19-Arbeitsschutzstandards weiterhin die Belegung von Räumen reduziert werden oder es sind ohne ausreichende Abstände medizinische Masken einzusetzen, die vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden.

10. Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum ist untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt. 
Kantinen, die bisher offen bleiben durften, sollen von Montag, 11. Januar 2021, an schließen - oder nur noch Essen-to-go anbieten.

11. Im Gottesdienst besteht für die Besucher künftig FFP2-Maskenpflicht. Bei Gottesdiensten, die mehr als zehn Teilnehmer erwarten lassen, besteht zudem eine Anzeigepflicht bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde, sofern keine generellen Absprachen getroffen wurden.

12. In den Krankenhäusern, Behinderteneinrichtungen sowie Alten- und Pflegeheimen sowie für mobile Pflegedienste sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Für das Personal sind regelmäßige verpflichtende Tests durchzuführen.


MASKENPFLICHT

  • In Bayern gilt seit Montag, 27.04.2020 eine Maskenpflicht für alle Personen ab 6 Jahren! Eine selbstgenähte Maske (eine Anleitung gibt es hier) oder notfalls auch ein Schal oder Halstuch ist ausreichend. Wichtig ist, dass Mund und Nase bedeckt sind. Es muss keine medizinische Schutzmaske sein! Ein einfaches Taschentuch vor das Gesicht zu halten, genügt aber nicht. Wer ein Visier oder eine Klarsichtmaske aus Kunststoff trägt, erfüllt laut Staatsregierung ebenso nicht die Vorgaben der Maskenpflicht.
     
  • Erweiterte Maskenpflicht: 

    Eine erweiterte Maskenpflicht unabhängig von Inzidenzwerten besteht

    • auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in dieser Verordnung keine besonderen Regelungen vorgesehen sind,
    • auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann.
       
  • FFP2-Maskenpflicht:

    Seit dem 18. Januar 2021 gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr und für Kunden im Einzelhandel.

    Wesentliche Vorgaben: 
    • Die FFP2-Maskenpflicht gilt nur für die Kunden! (Anmerkung: Ausgenommen bei click&collect)
    • Im öffentlichen Personennahverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen sowie in der Schülerbeförderung im freigestellten Schülerverkehr müssen die Fahrgäste FFP2-Masken tragen.
    • In den zulässigerweise geöffneten Geschäften müssen Kunden und ihre Begleitpersonen in den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen ParkplätzenFFP2-Masken tragen; das gilt für den Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, den Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und sonstige für die tägliche Versorgung unverzichtbare Ladengeschäfte sowie den Großhandel.
    • Bereits jetzt ist bei der Abholung von bestellten Waren in Ladengeschäften (Click&Collect bzw. Call&Collect) eine FFP2-Maske zu tragen. (Anmerkung: Hier muss auch das Personal FF2-Maske tragen)
    • Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard genügen der verschärften Maskenpflicht ebenfalls (z.B. KN95- oder N95-Masken).
    • Die verschärfte Maskenpflicht gilt nicht für Kinder zwischen dem sechsten und dem 15. Geburtstag. Diese müssen wie bisher nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
    • Die FFP2-Maske ist in sämtlichen zum Öffentlichen Personennahverkehr gehörenden Einrichtungen zu tragen, also auch an Haltestellen.
    • Müssen Schwangere auch FFP2 treagen? Ja - Eine spezielle Ausnahme für Schwangere ist derzeit nicht vorgesehen, es gelten weiterhin die allgemeinen Ausnahmen. Der besondere Schutz von Schwangeren und ihrer ungeborenen Kinder spricht in der Regel für die regelmäßig kurzzeitige Verwendung von FFP2-Masken in Risikokonstellationen.

      Auf weitere Bereiche mit Kundenkontakt erstreckt sich die verschärfte Maskenpflicht bisher nicht.

  • Im Rathaus der VG Creußen ist seit dem 02.11.2020 der Publikumsverkehr nur noch eingeschränkt möglich. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.
  • Das Krügemuseum der Stadt Creußen hat seit 02.11.2020 geschlossen.
  • Der Bürgerbusbetrieb des Landkreises Bayreuth ist seit Montag, 02.11.2020 vorübergehend eingestellt.

  • Der Betrieb der Bauhöfe, Kläranlagen und der Wasserversorgung wird durch entsprechende Schichteinteilung weiterhin gewährleistet. 

  • Die Recyclinghöfe sind zur Abgabe von Grüngut weiterhin zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. 

  • Spielplätze dürfen nur von Kindern in Begleitung Erwachsener weiterhin bespielt werden. Jedoch sind auch hier die Kontaktbeschränkungen sowie Abstands- und Hygienemaßnahmen entsprechend zu berücksichtigen.

Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 15. Dezember 2020, dem zugehörigen Bußgeldkatalog sowie der Allgemeinverfügung des Landkreises Bayreuth zur Festlegung stark frequentierter öffentlicher Plätze:

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